Biografie
Eine Linie durch drei Länder.
Erzählt nach dem Interview mit Barikada (04. Dezember 2016) und Eigenangaben auf mandragoraart.art. Wo Quellen schweigen, schweigt auch diese Seite.
1958
Živinice · bei Tuzla
Geburt zwischen zwei Linien
Der Vater Štefan kommt beruflich aus Banja Luka. Die Mutter stammt aus Tuzla, aus der musikalischen Familie Candotti — in Tuzla bekannt als Baumeister. Beide Eltern sind ausgesprochen musikalisch.
1960er
Tuzla
Mandoline, dann Gitarre
Die erste Mandoline. Vom Vater die Gitarre gelernt. Später eine Zeit lang Schlagzeug. Diverse Teenager-Bands. Mit Mirsad Mešković „Meško“ und Maid Porobić Auftritte im Dom husinske bune in Husino.
70er
Mosnik · Tuzla
Bautechnische Schule
Begabter Gitarrist. Der musikalische Weg zeichnet sich ab — und damit die Ablenkungen. Eine erste Liebe; die Gitarre kommt vorübergehend an den Nagel.
1992
Wien
Aufbruch
Mit Beginn des Krieges in Bosnien-Herzegowina nach Wien. Wien wird Heimat — die Stadt, in der die Musik wieder das Zentrum wird.
1997
Wien
MandrÁgora wird gegründet
Erste Besetzung: Kronauer Candotti, Edin Kahvedžić, Andrija Lukić, Aleksandar Kukić, Christoph Ulmann. Eine Band, die auf dem kompositorischen Schaffen ihres Sängers und Komponisten aufbaut.
1998
Arena Wien
„Olivia“
Konzert in der Arena. Der Auftritt wird wahrgenommen. Die Kompilation „Novi bečki bendovi“ erscheint, MandrÁgora ist mit „Olivia“ vertreten.
2006
Istrien
Das alte Steinhaus
Nach vier, fünf Jahren des Pendelns durch Istrien wird ein altes Steinhaus zum Heim erklärt. Über die italienischen Verwandten Wiederfindung der Familie Candotti — der römische Cousin Alessandro schreibt fortan Texte.
2010
Labin
MIK · Scapolo Istriano
Mit „Scapolo Istriano“ vertritt Mario die Farben Labins beim Melodien-Festival MIK. Lieder laufen auf Radio Labin.
2013
Wien
MandrÁgora II
Neugründung mit ambitionierten Musikern. Schlüsseländerungen 2017: die Sopranistin Jovana Rogulja und der Gitarrist/Sänger Darko Ignjatović kommen dazu.
heute
Wien · Istrien
rund 100 Lieder
Eigenes Werk: ca. 100 Kompositionen, davon 25 in „gutem Zustand“. Die Arbeit geht weiter, die Treue zum Lied bleibt.